
Die SLRG Rapperswil-Jona sichert sich Podestplätze an der Schweizermeisterschaft in Chur
September 7, 2025So sah der Sonntag des Nachwuchses der SLRG Rapperswil-Jona am Adi Mettler Cup in Kloten aus.
Am Sonntag, dem 18. Januar 2026 fand der erste Adi Mettler Cup der SLRG Region Zürich im Hallenbad Kloten statt. Dies war ein Wettkampf des Types «Speedlifesaver», ein Wettkampf, bei dem die internationalen Disziplinen auf ihre halbierte Länge geschwommen werden, um alles noch schneller zu gestalten, als es in der Rettung ohnehin zugehen muss. Die Sektion Rapperswil-Jona war dabei mit 14 Teilnehmenden, 3 Coaches und 2 Funktionärinnen vertreten.
Der Tag begann für die Rapperswil-Joner:innen mit einer frühen Zugfahrt nach Kloten und einem kurzen Einschwimmen. Danach begannen auch schon die Disziplinen, die in den Altersklassen U10, 11/12, 13/14, 15/16 und Ü17 stattfanden. Für die jüngeren Teilehmer:innen waren die Disziplinen vereinfacht, um sie ihren Fähigkeiten und ihrer Kraft angemessen anzupassen. Geschwommen wurden drei Disziplinen in 2-er Teams in Staffettenform und maximal drei Disziplinen alleine.
Der Wettkampf begann mit einem Hindernisschwimmen, bei dem die Wettkämpfer:innen unter einem Hindernis in der Mitte der Länge durchtauchen mussten. Weiter ging es mit einer Puppenstaffette, bei der die älteren Kategorien eine Rettungspuppe nacheinander über 50 Meter transportieren mussten. Bei den Jüngeren wurde diese Puppe durch ein Tauchringli ersetzt, um es einfacher zu machen. Nach einer kurzen Pause ging es weiter mit der Gurtretterstaffel, bei der mit einem Gurtretter, einem Rettungsmittel geschwommen und, bei den Älteren, eine Person mit sich gezogen werden muss. Danach kam eine weitere Disziplin, bei der eine Puppe (oder ein Ringli) vom Boden hochgeholt und gerettet werden muss. Die letzte reguläre Disziplin war das Ziehen einer Puppe mit einem Gurtretter, das bei den jüngeren Kategorien einfach ohne Puppe stattfand. Eine Schwierigkeit der Disziplin ist es, den Gurtretter mit einem Karabiner zu einem Rettungsring zu schliessen, was im Wasser sehr anspruchsvoll werden kann.
Zum Schluss des Wettkampfs durften die fünf besten Wettkämpfer:innen pro Kategorie unter der Aufmerksamkeit aller Zuschauer:innen sich im Finale, dem Superlifesaver beweisen. Dabei ging es bei den älteren Kategorien darum, zuerst eineinhalb Längen zu schwimmen, dann eine Rettungspuppe über 12 Meter an den Rand zu bringen, anschliessend Flossen und einen Gurtretter so schnell wie möglich anzuziehen, mit diesem zu schwimmen, und zum Schluss eine Puppe anzubinden und wieder über 25 Meter abzuschleppen.
Ganz zum Schluss fanden die Danksagungen an Adi Mettler, alle Funktionär:innen, Helfer:innen, Organisator:innen, Coaches und Teilnehmer:innen und die Siegerehrungen statt. Rapperswil-Jona wurde dabei für die 6 Teams und 14 Teilnehmer:innen insgesamt 25-mal auf das Podest gerufen, und alle der Schwimmer:innen durften mindestens eine Medaille nach Hause nehmen. Alles in allem war der Adi Mettler Cup ein voller Erfolg für den Nachwuchs, und alle Beteiligten freuen sich bereits auf die nächste Austragung des Wettkampfs.



